Krise des Nationalstaats und neue Gliederung des sozialen Organismus

Autor/in:
Erscheinungsjahr: 2018
Herausgeber: Initiative Netzwerk Dreigliederung
Quellenangaben: Zeitschrift Sozialimpulse, Rundbrief Dreigliederung des sozialen Organismus, Jahrgang 29, Heft 3, September 2018, S. 3-7
Seiten: 5

Zusammenfassung

Ausgangspunkt des Artikels von Kai Ehlers ist die Situation nach dem ersten Weltkrieg, als unter amerikanischer Führung ehemalige Kolonien in Nationalstaaten überführt wurden. Als einheitliche Nationalstaaten propagiert änderte dies nichts an den unterschiedlichen Abhängigkeitsformen der Bevölkerungen. Gegen diese neue Völkerordnung (ausgedrückt durch die Gründung des Völkerbundes) stellt der Autor die von Rudolf Steiner entwickelte Idee der sozialen Dreigliederung gegenüber und schlägt einen weiten geschichtlichen Bogen zur heutigen multipolaren Welt als Pluralität von einheitlichen Nationalstaaten, in der sich ein prekäres globales Patt entwickelt hat. Unter dem Motto „Staat neu denken“ bzw. „Teilen nicht herrschen“ gibt der Autor Ideen zur Überwindung der aktuellen Problematik von einerseits nationalstaatlichem Credo und einer andererseits globalisierten Ökonomie.

Inhalt

  • Blick auf eine mögliche Alternative zur multipolaren Unordnung
  • Nach dem 1. Weltkrieg: Credo des Nationalstaats
  • Entflechtung gegen „Einheitsfanatismus“
  • Vom Totalstaat zum Multinationalismus
  • Prekäres globales Patt
  • Staat neu denken
  • Teilen nicht herrschen
  • Zivilisationsknäuel entwirren
  • Wenn, denn...